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Zahnzusatzversicherung

Zahnzusatzversicherung > Eine gute Investition
Wie sagt man so schön, die Zähne sind das Aushängeschild eines jeden Menschen. Bei dem ersten Kontakt mit einer fremden Person, ist der erste Eindruck eine nicht rückgängig zu machende Impression. Was ist da ausdrucksvoller als ein freundliches offenes Lachen. Die Zähne spielen da eine sehr große Rolle. Denn ein Makel an ihnen (gelb, lückenhaft, schief, verfault, etc.) wird beim ersten Eindruck zum fatalen KO Kriterium.

Um seine Zähne langfristig schön zu erhalten spielt die Pflege natürlich eine übergeordnete Rolle. Bedingt durch Essgewohnheiten, Nikotingenuss und auch Veranlagung kann gute Pflege allein oft nicht ausreichen den Zahnbestand langfristig zu sichern. Was dann folgt ist ein Besuch bei seinem Zahnarzt. Je nachdem was dann ansteht, setzt man sich bei den Kosten für Zahnersatz, nachfolgend ganz schnell mal auf den Hosenboden. Denn die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommenen Kosten, betragen nur ein Bruchteil von den anfallenden Gesamtkosten. Da werden schnell Regionen erreicht, für die man schon ein gutes gebrauchtes Auto bekommen würde. Wohl dem der Privat krankenversichert ist.

Allerdings ist die breite Masse der Bevölkerung Mitglied in einer gesetzlichen Krankenversicherung. Um den Eigenanteil bei Zahnersatz für die Patienten zu verkleinern, bietet mittlerweile nahezu jeder Versicherer spezielle Zusatzversicherungen an. Diese werden oft in einem Paket mit anderen Leistungen angeboten, die von den gesetzlichen Krankenversicherungen nicht übernommen werden. Bekannteste Beispiele sind die Chefarztbehandlung im Krankenhaus sowie die dortige Unterbringung im Einbett- oder im Zweibettzimmer. Weiterhin können mit diesen Versicherungen alternative Heilmethoden sowie Sehhilfen und andere spezielle Leistungen abgedeckt werden. Aber zurück zur Zahnzusatzversicherung. Allgemein betrachtet, gilt folgende Regel. Desto höher mein monatlicher/vierteljährlicher/jährlicher Beitrag ist, desto weniger muss ich beim Zahnersatz selber zuzahlen. Wobei die Zahnarztkosten folgendermaßen aufgeteilt sind. Einen kleinen Teil übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung. Falls der Patient regelmäßig Zahnarztbesuche nachweisen kann, übernimmt die Krankenkasse einige Prozent der Kosten mehr. Die dann verbleibende Restsumme, kann man mit der Zahnzusatzversicherung abdecken. Dafür gibt es auf dem Markt unterschiedliche Modelle. Das teuerste Modell ist dabei natürlich wenn der Patient gar nichts dazu zahlen muss. Günstiger wird es, wenn man nur einen bestimmten Prozentsatz oder maximalen Anteil mit der Zahnzusatzversicherung abdeckt. Die Summe, die man dann jährlich bezahlen muss, richtig sich nachfolgend nach dem Zahnbestand bei Abschluss der Versicherung. In den Versicherungsformularen wird sozusagen eine Art Bestandsaufnahme vorgenommen, durch welche sich die Versicherungen vor bösen Überraschungen schützen möchten.

Bei der Bestandsaufnahme zur Zahnzusatzversicherung müssen die fehlenden Zähne, die überkronten Zähne und die Anzahl der Brücken angegeben werden. Pro fehlendem Zahn oder Krone oder Brücke wird eine Art Aufschlag auf den Basisbeitrag erhoben. Zu diesem Aufschlag wird bei dem Beitrag noch nach Mann und Frau unterschieden, und schon ist der individuelle Beitrag für seine persönliche Zahnzusatzversicherung berechnet. Abschließend staffeln viele Versicherer den im Bedarfsfall zu zahlenden maximalen Betrag nach Dauer des Vertrages. Beispielsweise wird im ersten Jahr der Zahnzusatzversicherung nur maximal 20% der vertraglich abgesicherten Summe bezahlt, im zweiten Jahr 40% bis hin zu 100% ab dem fünften Jahr. Das soll die Versicherer davor schützen, für eine zahntechnische Großbaustelle schon kurz nach Versicherungsabschluß schon voll gerade zu stehen.

Alles im allen ist eine Zahnzusatzversicherung eine sinnvolle Versicherung, die sich von den Beiträgen her im Rahmen hält, und den Versicherten vor bösen Überraschungen bewahrt.

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